Aktuelles

2019

FROHE WEIHNACHTEN UND EIN GLÜCKLICHES UND FRIEDVOLLES 2020

 

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„Die Welt wird durch deine Handlung verändert nicht durch deine Meinung!“

Wir wünschen allen Patinnen und Paten und allen die die Projekte der Tibethilfe Gailtal-Klagenfurt immer wieder unterstützen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches friedvolles neues Jahr 2020.

Aus ganzem Herzen DANKE dass Sie sich immer wieder von unseren Ideen und Visionen begeistern lassen – GEMEINSAM können wir viel bewirken!!

Barbara Beyweiß und Inge Eiselt

 

 

 

 

 

BEDEUTUNG DER TIBETISCHEN GEBETSFAHNEN

 

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In Regionen, in denen Tibeter leben, gehören die bunten Gebetsfahnen zum alltäglichen Anblick. Traditionell werden Gebetsfahnen benutzt, um Frieden, Mitgefühl, Kraft und Weisheit zu fördern. Sie tragen nicht Gebete zu Gottheiten, wie eine häufige Miss-Interpretation sagt. Eher glauben die Tibeter, dass die Gebete und Mantras durch den Wind hinausgeweht werden, um den guten Willen und das Mitgefühl in dem alles durchdringenden Raum zu verbreiten.

In den letzten Jahren schmücken aber auch bei uns immer öfter Gebetsfahnen unsere Gipfelkreuze, Balkone …

Zum besseren Verständnis was es mit diesen lustig im Wind flatternden Fähnchen auf sich hat hier ein paar Erklärungen.

Die Ladakhi nennen ihre Gebetsfahnen Dar-Chok. Dar heißt „Leben, Glück, Gesundheit und Wohlstand vermehren“ und Chok steht für „alle Lebewesen“.

Meist wechseln sich die Farben der Gebetsfahnen ab, jede Farbe entspricht einem eigenen Symbol:

Blau = Himmel und Raum

Weiß = Wolken, Luft, Wind

Rot = Feuer

Grün = Wasser

Gelb = Erde

Sind die Elemente, die auch uns Menschen und unsere Körper lenken, in Balance, sind wir gesund und harmonisch.

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Das Windpferd oder Lungta (Lung = Wind und Ta = Pferd) trägt auf seinem Rücken drei flammende Juwelen (auch Ratna genannt), die für Buddha, Dharma (die buddhistische Lehre) und den Sangha (die buddhistische Gemeinschaft) stehen. Das Pferd (Ta) selbst steht für Geschwindigkeit und die Transformation von Unglück in Glück.

Rund um das Windpferd stehen mehrere hundert Mantras, wie beispielsweise jenes für Guru Rinpoche, das für Avalokiteshvara (Om mani padme hum) und für Manjushri. Zusätzlich zu den Mantras sind häufig auch Gebete für ein langes Leben und Glück aufgedruckt.

In den vier Ecken findet man die 4 Hoheiten: Der Garuda, der für Weisheit steht, der Drache, der ein Symbol für die Kraft ist, der Schneelöwe, der für die furchtlose Freude steht und der Tiger, der die Zuversicht symbolisiert.

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Auf vielen Gebetsfahnen sind zusätzlich auch die 8 Glückssymbole angebracht:

  • Der Schirm, der vor allem Bösen beschützt
  • Der Fisch, der für das Glück und die Rettung vom Meer des Leidens steht
  • Die Schatzvase, die für die Erfüllung der spirituellen und materiellen Wünsche steht
  • Der Lotus, der für Reinheit und die spirituelle Entfaltung steht
  • Die Muschel, die für die Lehre der Erleuchteten steht
  • Der endlosse Knoten, der für das meditative Denken und die unendliche Weisheit Buddhas steht
  • Der Siegesbanner, der für den Sieg der Weisheit über die Ignoranz steht
  • Das Rad der Lehre, das ein Symbol für die spirituelle und universelle Lehre ist

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Aber gerade weil es sich nicht um einen bunten Dekofetzen handelt, sondern um so viel mehr, sollte man achtsam damit umgehen. Gebetsfahnen sollen nie achtlos am Boden herumliegen, man soll nicht auf sie steigen und man darf sie auch nicht einfach in den Müll werfen. Gebetsfahnen, die nicht benötigt werden, werden verbrannt oder in einen Fluss geworfen.

(Quelle: Österreichische Ladakh-Gesellschaft; Fotos Internet)

 

 

KÄRNTNER BESUCHEN TCV AGLING

Besuch in Agling

Ein Bericht aus Ladakh von Rudolf Schratter aus Hüttenberg, der am 30. August 2019 mit einer Reisegruppe die Grundschule in Agling besucht hat.

Im Rahmen unserer zweiwöchigen Ladakh-Tour 2019 hatten wir uns bereit erklärt, eine Kamera, die von Unterstützern der Grundschule in Agling bei Leh rund um Barbara Beyweiß aus Hermagor für den Unterrichtsgebrauch gespendet wurde, zu überbringen. Es war für uns eine Freude, dies in unseren Reiseablauf einzuplanen, denn wir wussten, dass rasche Hilfe immer wichtig ist und diese Spende für die Schule große Bedeutung hatte.

Agling – ein Vorort von Leh, das sahen wir bei der Zufahrt, liegt nicht im Zentrum der Interessen in Ladakh. Eine staubige, desolate Zufahrtsstraße führte uns zum Gelände der Schule, auch am Schulgelände selbst fehlt es einfach an Bewässerungen, um etwas Grün in die Landschaft zu bringen. Aber das ist nicht das Entscheidende hier – was wir hier in den nächsten zwei Stunden sahen und erlebten, sorgte für Begeisterung, Betroffenheit und Hochachtung bei unseren Reiseteilnehmern, unter denen sich auch mehrere PädagogInnen befanden.

Während uns der Head Master Tsering, der Direktor also der Schule, gemeinsam mit einigen seiner KollegInnen willkommen hieß, spürten wir im Hintergrund bei den in tibetischer Tracht herausgeputzten Kindern der Schule eine freudige Spannung – wie der Direktor erzählte, sollte es für uns ein Kulturprogramm geben und alle waren sehr aufgeregt.

Vorerst aber sollten wir die Einrichtungen der Schule zu sehen bekommen. Es waren einfache Klassenräume. Die Gruppe um Barbara Beyweiß hatte hier schon großartige Arbeit geleistet, denn die Fußböden, auf denen die Kinder während des Unterrichts hauptsächlich zu sitzen pflegen, waren in der Zwischenzeit als Holzböden ausgebaut worden und hatten Kunststoffmatten als zusätzliche Isolation, die ein Gefühl der Wärme vermittelten und in den frostigen Jahreszeiten die Kälte abhielten. Zwar gibt es von Dezember bis Ende Februar Winterferien, um den Temperaturen bis zu -30 Grad zu entgehen, aber auch November und März können in Ladakh auf einer Seehöhe von 3.600 Metern, knapp unter Höhe der Glockner-Spitze, recht frisch sein. Auch gut funktionierendeWasserspender für die Kinder waren in jeder Klasse zu finden, die aus dem Gailtal initiiert worden waren, dazu Bücher und vieles mehr.

Die bauliche Einfachheit der Klassenräume wurde aber, und das sahen wir sofort, von einer unglaublichen Wärme der Gestaltung überstrahlt, jede der fünf Schulklassen, aber auch der gesonderte Sprachraum für Englisch, ein anderer für Tibetisch, der Raum für Naturwissenschaftliche Arbeiten, jener für den Werkunterricht und auch die Bibliothek und der Computerraum waren so liebevoll aufbereitet, freundlich und anregend, dass man gleich mitmachen wollte am Unterricht und es war uns klar, dass hier ein Team von Pädagogen am Werk war, welches hoch motiviert und engagiert im Dienste der jüngsten Generation von Tibetern arbeitete. Dies betraf natürlich auch die beiden Gruppenräume des Kindergartens.

So war zwar die gesamte Schule nicht ein Liebkind der TCV-Förderung, weil diese sich auf große Einheiten konzentrierte, aber sie war vom Lehrpersonal auf einen Standard gehoben, der den ausschließlich tibetischen Kindern eine ausgezeichnete Ausbildung in den Grundschulklassen gewährleistete. Großartig!

Der Direktor wartete uns dann Tee und tibetisches Gebäck auf, die sogenannte Kabse, die man eigens für festliche Anlässe selbst bäckt. Und gleich konnten wir auch auf eine Sorge des Direktors helfend eingehen: Er hatte uns beim Rundgang erzählt, dass es vor allem an tibetischen Lehrbüchern fehlt. Auf unsere Nachfrage, wie viele darunter zu verstehen seien, sagte er, dass es rund 100 Stück pro Klasse wären, die man benötige, also insgesamt 500 Bücher, wobei ein Buch rund 1,- Euro kostet. Während unserer Teepause veranstaltete unsere Gruppe eine Sammlung und innerhalb von 10 Minuten waren wir imstande, dem Direktor die dringend benötigten Euro 500,- in die Hand zu drücken. Man kann sich wohl die Freude dieses Mannes vorstellen, der mit so großem Einsatz für seine Schüler und KollegInnen eintritt.

Als dann noch zwei Mitglieder unserer Gruppe fragten, ob es denkbar wäre, eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen, war die Freude natürlich groß und tatsächlich gelang es, zwei Mädchen mit Hilfe der Lehrerschaft ausfindig zu machen, die der Hilfe am dringendsten bedurften. Die verhaltene Freude der beiden Mädchen war rührend und die tief gerührten Patinnen wollten sich lange nicht von ihren Patenkindern trennen.

Der Abschluss des Besuches stand uns noch bevor und wir wurden in den Veranstaltungssaal gebeten, der ebenfalls baulich hauptsächlich funktional hergerichtet war, über eine Bühne und eine schlecht und recht funktionierende Lautsprecher-Anlage verfügte. Hier erlebten wir eine der beeindruckendsten Darbietungen, die ich jemals bei meinen Besuchen in Ladakh erlebt hatte. Ein großer Teil der rund 110 Kinder war in Tanz, Musik und Gesang eingebunden, sie traten in traditionellen Gewändern auf und boten unsein Kulturprogramm, das man üblicherweise von professionellen Kulturgruppen erwarten kann. Gesänge und Tänze aus den Regionen Ladakhs, aber auch Lieder aus der westlichen Welt wurden mit Präzision und Können, vor allem aber mit viel Temperament und Enthusiasmus vorgetragen und wenn sich auch viele dagegen wehrten, das Lied „We are the world“ rief schlussendlich bei den meisten unserer Gruppenteilnehmer feuchte Augen hervor.

Es war ein unvergesslicher Tag in unserem Reiseablauf und ich bin Barbara Beyweiß hinterher noch sehr dankbar, dass ich für die Kamera den Kurier spielen durfte. Wir durften für kurze Zeit in eine Welt Einblick haben, wo fleißige und talentierte Menschen alles tun, um die Zukunft tibetischer Kinder zu einer guten zu machen. Das zu sehen und ein wenig mithelfen zu dürfen, das tut uns allen gut! Die Glücksschleifen, die wir alle beim Abschied überreicht bekamen, werden uns lange an dieses Erlebnis erinnern.

Thucheje und Tashi Delek

 

Fotos: Johannes Grojer

 

WANDERSAMES SAUBERMACHEN AM NASSFELD / HERMAGOR-PRESSEGGERSEE AM 21. SEPTEMBER 2019

Bei traumhaft schönem Wanderwetter haben sich um 9.00 Uhr ca. 60 motivierte Wanderer am Naßfeld eingefunden um bei der Gemeinschaftsaktion der Tibethilfe Gailtal mit dem Verein „1 Piece Each Austria“ aktiv mitzumachen. Unterstützt wurde diese Aktion auch von der Stadtgemeinde Hermagor-Presseggersee und dem Österreichischen Alpenverein /Sektion Hermagor.

In ca. 3 Stunden wurden im Almgebiet, dass „eigentlich sehr sauber wirkt“ ca. 145 kg Müll!! gefunden. Gewogen wurden die eingesammelten „Schätze“ bei einem gemütlichen Ausklang der Aktion im Alpenhof Plattner auf der Watschiger Alm.

Als Dankeschön hat Hans Platter allen Mitsammlern ein Gratisgetränk spendiert!

Der eingesammelte Müll – umgerechnet ca. € 3.50 pro Kilo – wurde von unseren Sponsoren – der Stadtgemeinde Hermagor und OGV Reisen gegengerechnet und als Spende von  € 500.- der Tibethilfe Gailtal überwiesen. Damit wollen wir unsere geplanten Projekte in der TCV Schule Agling in Ladakh fortsetzen.

Ein herzliches Dankeschön auch dem Filmteam des EU-Parlaments, das diese Aktion begleitet hat, aber auch den Regionalmedien „GAILTALER“, „OBERKÄRNTNER VOLLTREFFER“ und der „KLEINEN ZEITUNG“ für die tolle Berichterstattung.

DANKE auch der „ANTENNE KÄRNTEN“ die diese Aktion mehrmals beworben und darüber berichtet hat!

Ein herzliches Dankeschön auch dem Alpenverein und der Firma ESSL für die vielen Sachpreise für unsere Verlosung!

Immer wieder schön erleben zu dürfen dass sich so viele Menschen in ihrer Freizeit sozial engagieren und begeistern lassen. In diesem Fall gleich mehrmals!!

Gemeinsam einen schönen erlebnisreichen Tag zu erleben, neue Menschen kennen zu lernen und positives Bewirken ist einfach toll! DANKE euch allen!!

 

 

 

BERICHT PATENREISE  – GRUPPE KLAGENFURT 3. bis 19. April 2019

Die Gruppe Klagenfurt hat sich am 3. April mit 14 Patinnen und Paten aufgemacht um die Schule in Chauntra und ihre Patenkinder zu besuchen. Um 18.00 Uhr ging es vom Flughafen in Klagenfurt zuerst nach Wien und von dort um 23.00 Uhr weiter nach Delhi, wo wir am 4. April um 10.00 Uhr gut gelandet sind.

Nach der Ankunft in Delhi wurden wir vom Chef der Agentur „Indian Journey“ Mr. Parvez Khan und unserem Tourbegleiter Raj abgeholt. Nach dem Verstauen der mehr als 30 Koffer – es wurden wieder viele Geschenke und Mitbringsel für unsere Patenkinder aber auch für die Allgemeinheit mitgenommen – ging es zu einem kurzen Bummel durch Alt Delhi und dann zum größten Sikh Tempel Delhis „Gurudwara Sri Bangla Sahib“. Dort wird in der Armenküche täglich für mehr als 20 000 Menschen aufgekocht und jeder kann kostenlos essen, egal ob reich oder arm. Auch wir haben dort mitgegessen. Nach dem Besuch des Tempels ging es ins Hotel. Eine Wohltat für uns alle – in Dehli hatte es über +38°C!

 

Am nächsten Morgen starteten wir um 10.00 Uhr vom Flughafen Delhi nach Kangra, was mit einigen Schwierigkeiten verbunden war, da unsere Gruppe auf zwei Fluglinien aufgeteilt war und die Maschine der Air India mehr als 2 Stunden Verspätung hatte. So kam ein Teil der Gruppe schon am Freitag in die Schule, die anderen erst am Samstag.

Wie immer wurden wir schon sehnsüchtig erwartet und da es für viele der Kinder das erste Zusammentreffen mit den Paten war, war die Aufregung auf beiden Seiten sicher sehr groß. Aber nach kurzer Zeit und dem Auspacken der Geschenke war die erste Scheu vergessen. Die restlichen Mitbringsel und Spenden für die patenlosen Kinder wurden dann später von Mrs. Tenzin Yangkyi, der Patenbetreuerin, verteilt.

Nach einem Rundgang durch die Schule gab es für uns ein köstliches Mittagessen und dann ging es zum Einkaufen, was natürlich für die Kinder ein großes Erlebnis war. Sie durften selbst aussuchen was gefällt und was sie sich wünschten.

Nach der Rückkehr vom Einkaufen wurde für uns wie jedes Jahr ein tibetischer Abend veranstaltet und die Kinder haben uns traditionelle Tänze vorgeführt; vor allem für die Paten, die das erste Mal dabei waren, ein ganz besonderes Erlebnis.

Am Sonntag hat uns Mr. Passang, der Principal der Schule, das  „special care center“, die Einrichtung für beeinträchtigte Kinder und Jugendliche und die neuen Fördermassnahmen vorgestellt. Viele der Bewohner kennen wir schon von unseren vorherigen Besuchen. Zur Zeit werden Baumwolltaschen und Kaffeetassen bedruckt und zum Verkauf angeboten. (Dieses Projekt wurde bereits unter „Neues aus Chauntra“ vor einiger Zeit auf dieser Homepage vorgestellt).

Das Mittagessen haben wir mit unseren Patenkindern bei deren Hausmüttern eingenommen. Diese haben uns den Speiseplan der Kinder erklärt und sich an diesem Tag ganz besonders bemüht, etwas Leckeres zu kochen.

Im Anschluß besuchten wir den nahegelegenen Tempel und das Altersheim, in welchem alte Tibeter aber auch Mönche und Hausmütter ihren Lebensabend verbringen können. Dann kam der große Abschied mit vielen Tränen, aber wir haben versprochen, wieder zu kommen!

 

Nun ging es mit dem Bus nach Dharamsala, dem Zufluchtsort des Dalai Lama. Dieses Gebiet wurde den Tibetern 1959 vom damaligen Ministerpräsidenten Nehru als neue Heimat überlassen und ist seit damals auch der Hauptwohnsitz des 14. Dalai Lama.

Nach einem Besuch im Head Office von TCV und einem Treffen mit dem Head Master ging es zum Einkaufen in den TCV Shop. Der Reingewinn dieses Geschäftes kommt den Kindern, die von TCV betreut werden, zu Gute. Am Nachmittag besuchten wir das Norbulinka-Zentrum („Edelsteingarten“). Dort stellen Tibeter verschiedene Kunstgegenstände her und es gibt dort auch einen wunderschönen Tempel. Anschließend ging es zum Men Tse Kang, dem Zentrum tibetischer Medizin und zum Tibet Museum.

Am nächsten Vormittag bummelten wir duch Dharamsala, nutzen die Möglichkeit zum Einkaufen, umrundeten den Dalai Lama Tempel am Lingkhor und gönnten uns zum Abschied einen guten Kaffee beim Italiener! Um 14.00 Uhr ging es zum Kangra Flughafen und zurück nach Delhi.

 

Am 11. April ging unser Flug von Delhi nach Bagdogra in Westbengalen und von dort mit vier Autos weiter nach Kalimpong, wo wir die Möglichkeit hatten, den kleinen Ort selbst zu erkunden.

Am nächsten Morgen besuchten wir die Flower Nurseries Anlage, eine Kakteenzucht und dann das Kloster Jang- Dong-Palrffo-Brang, das älteste Kloster Westbengalens. Die sich stets ändernde Landschaft hat uns bei der Weiterfahrt sehr beeindruckt. Kleine Bergdörfer an den steilen Hängen, der mächtige Teestafluß, die Straßenarbeiter, die unter unvorstellbaren Bedingungen arbeiten müssen und vor allem die freundlichen Menschen faszinierten uns sehr. Nach den Grenzformalitäten sind wir in Sikkim angekommen. In Gangtok angekommen erwartete uns ein volles Programm.

Nach dem Besuch des Klosters Rumtek, einer Klosteranlage, die in den 1960er Jahren als Hauptwohnsitz der Karma Kagye Schule, einer der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus und ehemaliger Sitz des Karmapa, gebaut. Es gibt, je nach Glauben und politischer Weltansicht, derzeit zwei „Karmapa“. Einer  lebt in Amerika, einer in der Nähe von Dharamsala.

Von Rumtek ging es weiter zum großen Do-Drul-Chorten, einer der größten Stupas in Sikkim. Das Forschungsinstitut für Tibetologie und das Handwerksmuseum waren wegen der Wahl geschlossen. So bummelten wir durch die Altstadt Gangtoks, besuchten das große Einkaufszentrum und den Markt, wo es alles zu kaufen gibt, was das Herz begehrt.

Auf der Weiterfahrt besuchten wir ein kleines Dorf, in dem noch wie vor 100 Jahren gearbeitet wird. Die Haupteinnahmequelle sind der Kardamom und natürlich der Tee.

Die ersten Teeplantagen sahen wir vor Pelling. Dort wird der Teesta Tee angebaut. Schon früh am Morgen begegneten wir Teepflückern.

Im Hotel in Pelling angekommen regnete es zum ersten Mal während unserer Reise. Wir befürchteten schon einen Wetterumschwung. Aber nichts dergleichen! Am nächsten Morgen war es mit dem Regen vorbei und es offenbarte sich uns ein unbeschreiblicher Ausblick. Die gesamte Himalaya Kette um den dritthöchsten Berg der Welt, dem Kangchendzönga (8586 m) lag zum Greifen nahe vor uns. Einfach traumhaft schön!

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Khecheopari See, einem heiligen Bergsee, an dem sich alle Wünsche erfüllen sollen. Nach dem Mittagessen ging es weiter zum Pemayangtse Kloster. Dieses Kloster wurde im 17. Jahrhundert erbaut und gehört zum Nyigma-pa-Orden des tibetischen Buddhismus.

Am nächsten Morgen ging es dann nach Darjeeling wo wir am Nachmittag das Everest Museum, in dem auch Edmund Hillary und seinem Sherpa Tenzin Norgey, den Erstbesteigern des Mount Everest, gedacht wird, besichtigt haben. Angschlossen an das Museum befindet sich der Tiergarten mit vielen exotischen Tieren. Am nächsten Tag war um 3.00 Uhr morgens die Fahrt zum Tiger Hill, einem Aussichtsplatz, von der aus man die gesamte Himalayakette bei  Sonnenaufgang sehen kann, geplant. Der Hoteldirektor riet uns aber davon ab, da es die Tage davor alle Berge wolkenverhangen waren und er meinte, vom Hotel dieselbe Aussicht zu haben. Um 5.00 Uhr morgen standen wir allen an unseren Fenstern und es bot sich uns ein wunderbarer Sonnenaufgang, alle Bergspitzen waren in Rot getaucht und bald zeigte sich auch wieder der Kangchendzönga in seiner ganzen Pracht.

Nach dem Frühstück ging es zum Bahnhof der Darjeeling Himalayan Railway Station welche 1881 von den Engländern erbaut wurde. Wir wollten mit dem Dampfzug, dem Toy Train, nach Ghoom fahren um das Kloster Ghoom zu besichtigen. Das entpuppte sich als kleine Abenteuerreise. Die Lokomotive kam nicht rechtzeitig und so hielten wir Nachschau. Eine Gruppe Arbeiter war total gestresst dabei, die Lok zu reparieren. Die Bremsen hatten einen Defekt, aber wir wären nicht in Indien wenn es nicht mit 2 Stunden Verspätung dann doch noch los ging und wir eine Stunde Zugfahrt noch genießen konnten. In Ghoom angekommen besichtigten wir zuerst das Eisenbahnmuseum und dann ging es zum Kloster, welches 1850 von Lama Sherab Gyantso erbaut wurde. Er gehört zur tibetischen Gruppe der Gelbmützen. Im Inneren befindet sich eine große Statue vom Buddha Maitrea, dem Buddha der Zukunft. Er ist der einzige Buddha, der nicht im Lotussitz sondern mit den Füßen am Boden dargestellt wird. Dies soll seine Verbundenheit mit der Erde symbolisieren.

Am Nachmittag besuchten wir noch das Tibetian Refugee Self Helf Center in dem Tibetischen Flüchtlingen eine Arbeitsmöglichkeit geboten wird. Sie produzieren dort zum Beispiel Teppiche, Bekleidung, Schmuck und vieles mehr und bieten diese Produkte auch zum Verkauf an.

Vor unserer Abfaht zum Flughafen nach Bagdogra besuchten wir noch eine der berühmten Teeplantagen und eine Fabrik. Dort wurde uns gezeigt und erklärt wie die Teeblätter weiter verarbeitet werden. Anschließend blieb uns noch genug Zeit für einen Bummel durch Darjeeling. Wir entdeckten eine ganz tolle Konditorei in der es viele Köstlichkeiten gab.

Am späten Nachmittag mussten wir dann dieses wunderschöne Land wieder verlassen. Am 19. April haben wir von Delhi aus die Heimreise angetreten.

(Text und Leitung dieser Reise: Inge Eiselt)

 

GRUPPE KLAGENFURT – PATENREISE NACH INDIEN

Eine Patengruppe unter der Leitung von Inge Eiselt hat in der Zeit vom 5 .- 8. April 2019 ihre Patenkinder in Chauntra besucht.

Dank vieler Spender konnte im Vorfeld genügend Geld gesammelt werden um allen Kindern eine neue Bettwäsche zu kaufen.

Die Freude der Kinder aber auch der Hausmütter war groß. Die Bettwäsche wurde gleich gemeinsam aufgezogen.

Ein großes DANKE an alle Spender!

 

 

 

 

 

 

Gemeinschaftshaus AGLING

Wie schon angekündigt hat sich die Tibethilfe Gailtal – Klagenfurt ein neues großes Ziel gesetzt das wir in diesem Jahr verwirklichen wollen.

Wir möchten in der kleinen Ortschaft Agling bei Leh in Ladakh vorerst eines von vier geplanten Gemeinschaftshäusern – sogenannten „meeting points“ – für Jung und Alt errichten.

Der Baubeginn ist witterungsbedingt für Anfang Mai vorgesehen; in den kalten Wintermonaten sind Bauarbeiten nicht möglich.

Um unser Ziel verwirklichen zu können sind wir auf EURE / IHRE Hilfe angewiesen.

Jeder Euro ist willkommen und bringt uns der Verwirklichung dieses so wichtigen Projektes einen Schritt näher!

Wir berichten in der Rubrik „Gemeinschaftshaus Agling“ in der kommenden Zeit regelmäßig über die Baufortschritte.

 

DANKE allen die uns bei der Umsetzung unterstützen!

 

Ein herzliches DANKESCHÖN auch Herrn Harald Angerer und dem Team des „Oberkärntner Volltreffer“ für diesen tollen Bericht!

 

 

Vielen Dank auch an Ruth Rauscher und Wilfried Buchacher vom „Gailtal Journal“ für die regelmäßige Berichterstattung unserer Projekte!

 

 

 

Offenes Patentreffen der Tibethilfe Gailtal am 15. März 2019

Mehr Infos dazu finden Sie in der Rubrik „Veranstaltungen“

 

LOSAR – tibetisches Neujahr

Das tibetische Losarfest wird heuer zwischen dem 5. und 7. Feber gefeiert.

Im Namen der Kinder und Jugendlichen aus Chauntra und Agling, aber auch im Namen der Betreuer der beiden Schulen wünschen wir allen ein frohes und gesundes neues Jahr!

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Liebe Patinnen und Paten, liebe Freundinnen und Freunde der Tibethilfe Gailtal- Klagenfurt!

Wir hoffen das neue Jahr hat für Sie alle gut, gesund und glücklich begonnen! Ihnen allen ein frohes gesegnetes Jahr 2019!

Auch in diesem neuen Jahr wollen wir weiter tibetische Kinder in Indien unterstützen – wir hoffen sehr darauf, dass Sie alle unser Wirken für diese tollen Kinder auch weiterhin mittragen und unsere Projekte finanziell unterstützen.

Aber auch das Weitererzählen von unserer Arbeit ist ganz wichtig um möglichst  viele Menschen auf uns, vorallem aber auch auf die Situation dieser Kinder im indischen Exil, aufmerksam zu machen.

Für neue Ideen, Vorschläge … haben wir stets ein offenes Ohr!!

Uns allen wünschen wir ein erfolgreiches harmonisches und friedvolles Jahr 2019!

Barbara Beyweiß und Inge Eiselt

 

 

 

Frohe  Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht die Tibethilfe Gailtal – Klagenfurt

 

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20 JAHR-JUBILÄUM

TENZIN YANGKYI, Patenbetreuerin im TCV Kinderheim Chauntra, feierte Ende Oktober 2018 ihr 20 jähriges Berufsjubiläum bei TCV.

Die Ehrung für sie fand, gemeinsam mit Auszeichnungen für andere Kolleginnen und Kollegen, die 20 Jahre oder länger bei TCV tätig sind, Ende Oktober in Dharamsala im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung statt.

Wir DANKEN  Frau Tenzin Yangkyi im Namen der Tibethilfe Gailtal – Klagenfurt für die vielen Jahre der sehr guten Zusammenarbeit. Ohne Tenzin Yangkyi würde es die Tibethilfe sicher nicht geben!

 

Den Höhepunkt bildete ein Treffen mit Seiner Heiligkeit, dem 14. Dalai Lama.

 

Auch Herr CHIME DORJEE, Leiter des Special Care Centers in Chauntra, wurde im Rahmen dieser Feier für seine 20 jährige Tätigkeit bei TCV geehrt.

Auch Herrn Chime Dorjee übermitteln wir im Namen der Tibethilfe Gailtal – Klagenfurt unsere herzlichen Glückwünsche!

Alle, die bei einem Besuch im TCV Chauntra auch das Special Care Center besucht haben, wissen, mit welchem Engagement und persönlichem Einsatz Herr Chime Dorjee sich für diese besonderen Kinder einsetzt! Trotz ganz viel Herzblut keine leichte Aufgaben!! DANKE!!

 

 

 

 

LOSARFEST – TIBETISCHES NEUJAHR

Heuer wird Losar in der Neumondnacht vom 15.2. auf den 16.2.2018 gefeiert. Es beginnt das tibetische ERDE – HUND JAHR 2145.

Der tibetische und der chinesische Kalender sind sich zwar ähnlich, es gibt aber immer wieder Unterschiede, da sich die tibetische Zeitrechnung anders als die chinesische entwickelte und andere Wurzeln hat.

2018 werden das tibetische und das chinesische Neujahr am selben Tag gefeiert, 2017 wurde das chinesische Neujahr einen Monat vor dem tibetischen gefeiert.

Das tibetische Neujahr wird traditionell über drei Tage gefeiert.

Der erste Tag (Lama Losar) steht im Zeichen von Feiern im Familienkreis. Es wird gebetet und die gemeinsame Zeit besinnlich verbracht.

Auch der zweite Tag (Gyalpo Losar) steht im Zeichen der Religion. Gerne werden Klöster und Tempel besucht. Gebetsfahnen werden erneuert. Im ehemaligen Tibet gab der Dalai Lama an diesem Tag einen traditionellen Neujahrsempfang für die Repräsentaten der Nachbarstaaten China, Indien, Nepal, Buthan und der Mongolei.

Am dritten Tag besuchen sich Familien gegenseitig und bringen sich Kleinigkeiten wie Säfte und Kekse.  Es wird auch ein Neujahrstisch gerichtet, meist in der Puja-Ecke (Gebetsecke), auf dem Naschereien für Kinder neben anderen Dekorationen gestellt werden.

 

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PORTOSPENDE des KIWANISCLUBS GAILTAL

Durch eine neuerliche großzügige Spende des Kiwanisclubs Gailtal  ist es uns auch in Zukunft möglich, gut erhaltene und für patenlose Kinder dringend benötigte Kleidung nach Chauntra zu schicken.

Die Freude ist immer groß wenn so ein Paket das Kinderheim erreicht!

HERZLICHEN DANK Herrn Lieutenant Govenor für Kärnten, Horst Korenjak, und Herrn Präsidenten Werner Wölbitsch sowie allen Mitgliedern des Kiwanisclubs Gailtal.

  

 

 

 

Liebe Patinnen und Paten, liebe Freunde und Unterstützer der Tibethilfe Gailtal

 

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Im Namen der Kinder und Betreuer des TCV  Kinderdorfes Chauntra wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches friedvolles neues Jahr 2018!

Herzlichen Dank für die treue Unterstützung über die vielen Jahre!!

 

 

 

 

BESUCH DES KINDERDORFS CHAUNTRA

Am Donnerstag, dem 21. September 2017, war es für Barbara Beyweiß, Renate Gsodam und Michael Graschitz wieder einmal so weit … die schon länger geplante Reise in das Kinderdorf Chauntra konnte beginnen.

Um 4.00 Uhr Früh traten wir in Villach am Hauptbahnhof voll Vorfreude und Tatendrang unsere Reise an. Zuerst ging es mit den Zug nach München zum Flughafen.

Wir hatten einen Direktflug nach Delhi gebucht, wo wir um ca. 23.20 Uhr Ortszeit nach gut 7 Stunden Flugzeit gelandet sind. Nach länger dauernden Einreiseformalitäten (zum ersten Mal mit online-Visum eingereist, dafür Fingerprintabgabe vor Ort …“left, right, four fingers …. and again and again….“) konnten wir gegen 1.00 Uhr endlich das Flughafengebäude verlassen.

Deepak, unser Fahrer, erwartete uns schon .. und wieder einmal ein Deja vu. Obwohl mehrmals bekannt gegeben, wieviele Koffer in welcher Größe wir haben, war das Auto wieder viel zu klein (nach unserem Ermessen 😉 ). Wir wären aber nicht in Indien gelandet, wenn dies ein wirkliches Problem dargestellt hätte.. ein Teil der Koffer wird so recht und schlecht auf das Dach gebunden und schon kann die 13 stündige Fahrt (ca. 650 km) nach Chauntra (incl. 2 kurzer WC-und Teepausen) und Stau wegen einer Wahlveranstaltung, losgehen.

Zum Schlafen sind wir bei der Rumpelpiste, besonders in der zweiten Hälfte unserer Fahrt, nicht viel gekommen. Die Vorfreude auf das Wiedersehen hat aber auch das ihrige dazu beigetragen.

Die Wiedersehensfreude war riesig und die Gefühle, die wir alle dabei hatten, sind unbeschreiblich.

Wie immer wurden wir gleich mit köstlichem tibetischen Essen verwöhnt und erste Neuigkeiten wurden ausgetauscht.

Den Nachmittag haben wir gemeinsam mit unseren Patenkindern und Mrs. Tenzin Yangkyi, der Patenbetreuerin, verbracht.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Am Freitag, 22.September, war der Beginn eines Mädchen-Basketballturniers, an dem Mannschaften von 6 verschiedenen TCV-Schulen teilnahmen.

Nach dem Eröffnungsspiel, zu dem wir als Ehrengäste begrüßt wurden, haben wir das von Paten mitgeschickte Taschengeld und einige kleine Päckchen verteilt.

Die Freude war wie jedes Jahr wieder riesengroß!

Unsere „großen“ Kinder haben diesmal fleißig beim Abmessen von Körper- und Schuhgröße mitgeholfen!

Die Spannung, bis alle aufgerufen wurden, war groß; aber auch der Stolz, am Balkon des Gästehauses zu sein (im Normalfall ein „Tabu“ 😉 ) und von oben das Geschehen am Schulgelände zu beobachten.

Während wir noch fleißig beim Verteilen des Taschengeldes und beim Abmessen waren, kam die nächste Lieferung mit Matratzen an. Diesmal konnten wir die Freude darüber hautnah miterleben! Einfach berührend für uns alle …!

Am Abend waren wir alle im Boy´s Hostel zum Essen eingeladen! Die Burschen haben uns gemeinsam mit der Hausmutter mit ganz leckeren Nudeln verwöhnt!

Im Anschluß durften wir noch ein bisschen bei der Probe der Schulband zuschauen… Ein toller Abschluß eines schönen Tages!

Am Sonntag ging es  gleich nach dem Frühstück los nach Bir zum Einkaufen. Die Aufregung war wieder einmal riesig ….

Auf dem Weg ins PARADIES  ….

… nach dem großen Shoppen ….

… Einkaufen macht hungrig …

Nach der Rückkehr vom Einkaufen fand das Finale des Basketballturniers statt.

Den Montag hatten wir „reserviert“ um ihn mit unseren Patenkindern verbringen zu können. Unser Ziel war Billing bei Bir, ein bekannter Ort für Paragleiter. Über eine holprige Bergstrasse ging es auf ca. 2500 m Höhe. Das Picknick hat allen gut geschmeckt und wir verbrachten einen unvergesslichen lustigen Tag!

Kurzer Besuch im Special Care Center …. immer wieder ganz berührende Augenblicke! Viele dieser Kinder und Jugendlichen kennen wir schon seit unserer ersten Reise. Es ist faszinierend zu sehen, welche Fortschritte sie machen!

 

Auch heuer haben Schüler und Lehrer einen tibetischen Abend für uns vorbereitet – ein Erlebenis welches wir wieder sehr genossen haben!

Und wieder einmal … Abschied nehmen …

WIR KOMMEN GANZ SICHER WIEDER!!

Unsere Reise haben wir am Dienstag, dem 26. September, fortgesetzt. Unser nächstes Ziel war Dharamsala, einer unserer Lieblingsorte. Wer schon einmal dort war kennt diese besondere Stimmung und Atmosphäre an diesem speziellen Platz, dem Wohnort des Dalai Lama, dem Sitz der tibetischen Exilregierung und Heimat vieler geflüchteter Tibeter.

Am Abend haben wir uns mit zwei Ex-Studenten aus Chauntra, beides Patenkinder von Kärntnerinnen, getroffen. Es ist schön selbst mitzuerleben, wie das Leben für die Jugendlichen nach Beendigung der Schule weitergehen kann.

Am Mittwoch sind wir der Einladung vom Generalsekretär von TCV, Herrn Choeying Dhondup (er ist einer der Ex-Principals aus Chauntra), gefolgt und haben ihn in seiner neuen Wirkungsstätte, dem Head Office des TCV, besucht. Die Freude des Wiedersehens war auf beiden Seiten groß!

Wir hatten auch die Gelegenheit Herrn Thupten Dorjee, Präsidenten von TCV, persönlich kennenzulernen, eine besondere Ehre für uns, da unser Besuch bei ihm ja nicht angekündigt war und sein Terminkalender immer sehr voll ist.

Am Nachmittag durften wir einen weiteren Höhepunkt erleben. His Holiness, der 14. Dalai Lama, kehrte von einer seiner vielen Auslandsreisen zurück. Dies ist in Dharamsala, besonders bei der tibetischen Bevölkerung, aber auch bei den anwesenden Touristen immer ein besonderes Ereignis. Schon lange vor seiner eigentlichen Ankunft sammeln sich Jung und Alt entlang der Straße, die zum Namgyal-Tempel führt. Die Stimmung, erwartungsvoll, voll Vorfreude und Hoffnung, lässt sich nur schwer in Worte fassen.

Am Nachmittag hatten die Gelegenheit, von Phurbu eine ganz spezielle Führung durch das Men-Tsee-Khang, das tibetische Medizinzentrum in Dharamsala, zu erhalten. Sie hat uns mit viel Freude und Enthusiasmus ihre Ausbildungsstätte und die Wohnräume der Studenten gezeigt, uns aber auch ganz toll das Wesentliche der tibetischen Medizin erklärt.

Was wäre Dharamsala aber auch ohne dem Kaufen von kleinen tibetischen Souvenirs bei den vielen Straßenhändlern und den Besuch des Namgyal-Tempels, dem Tempel des Dalai Lama.

Am Abend ging unsere Reise  weiter. Mit einem Taxi fuhren wir am Abend los zurück nach Delhi – wieder eine Nacht oder ca. 10 Std. im Auto.

Indische Raststätten und Schlafmangel ….

Zu Mittag ging es dann endlich weiter nach Badogra in Westbengalen

Als wir gegen 16.00 Uhr in Badogra ankamen, war es zuerst schwierig, ein Taxi zu finden, das Darjeeling, unser nächstes Ziel, anfuhr.

Zur Erklärung: im Sommer/Herbst gab es in der Region Darjeeling für 100 Tage einen Streik, der sowohl Taxis, als auch Hotels (wie wir später erfahren durften 😉 ) und andere Dienstleistungsbetriebe, Geschäfte etc. betroffen hat. Grund dafür: die Gurka, ein Volk dieser Region, fordert die Unabhängigkeit.

Mit ein bisschen Glück haben wir aber doch ein Taxi gefunden, dass uns ins ca. 3 Stunden entfernte Darjeeling gefahren ist.

In Darjeeling dann die nächste Überraschung … obwohl wir am Vortag noch die Buchungsbestätigung unseres Hotels erhalten hatten, standen wir vor verschlossenen Türen und heruntergelassenen Rollos. Der Streik hat auch unser gebuchtes Hotel betroffen.

Unser Chauffeur war sehr hilfsbereit und half uns, ein anderes Nachtquartier zu finden: kein leichtes Unterfangen, da die wenigsten Hotels überhaupt geöffnet hatten und die wenigen, die offen waren, aus Personalmangel keine zusätzlichen Gäste einquartieren wollten. Mit etwas Glück haben wir dann doch noch ein Hotel gefunden. Die Hoteliersfamilie war sehr nett und stand uns mit vielen hilfreichen Tipps zur Seite.

Das Abendessen im Glenarys, einem ehemaligen britischen Hotel und Restaurant, hat uns für die vielen Aufregungen entschädigt. Natürlich durfte auch ein Schlückchen aus Freude, dass wir doch noch ein offenes Hotel gefunden hatten, nicht fehlen!

Frühstück mit „Millionenshow auf indisch“ … da muss der Tag ja gut beginnen 😉

… trotz leichten Regens haben wir uns ein bisschen in Darjeeling umgesehen. Zuerst mussten Passfotos gemacht werden – für das Einreisevisum nach Sikkim. Einige Geschäfte hatten nach dem 100tägigen Streik den ersten Tag wieder geöffnet und freuten sich über jeden Kunden.

Gestärkt für die Weiterfahrt haben wir uns noch einmal im „Glenary´s“, eine empfehlenswerte Adresse in Darjeeling. Die Tees und Kuchen dort … einfach nur köstlich!!!

Da es schwierig war ein Taxi für die Fahrt nach Gangtok zu finden, hat sich der Sohn unseres Hotelbesitzers bereit erklärt und zu fahren – ein Glücksfall, wie wir schon bald feststellen durften!

Unser Fahrer erwies sich als der geborene Reiseführer! So viele Informationen zu Land und Leuten hatten wir in den Reisen davor nur selten erhalten!

Leider hat die Zeit für eine Fahrt mit dem Toy Train nicht gereicht.

Bald schon erreichten wir die berühmten Teeplantagen von Darjeeling. Auf Grund des Streiks wurde heuer leider der „second flush“ nicht geerntet … wir durften uns deshalb unter der Anleitung unseres Fahrers als Teepflücker versuchen.

Nordindisches Straßenleben ….

„Lovers meet“ – hier fließen die beiden Flüsse, der „weibliche“ Teesta und der „männliche“ Rangeet ineinander. Ein sehr beliebter Aussichtspunkt …

WELCOME to SIKKIM

Um im ehemalige Königreich Sikkim, seit 1975 der zweitkleinste Bundesstaat Indiens (ca. 600 000 Einwohner, 7096 km²) einreisen zu dürfen, benötigt man ein eigenes Einreise-Permit.

In Gangtok, der Hauptstadt Sikkims, haben wir uns in ein „Homestay“ einquartiert, um so mehr über das Leben der Einheimischen zu erfahren.

Der Tradition entsprechend wurden wir von unserer Gastgeberfamilie Tamang mit einer Katha, dem tibetischen Glücksschal, begrüßt.

Erste Eindrücke von Gangtok, der Hauptstadt Sikkims. Eine sehr ansprechende sympathische Stadt – eine Mischung aus Ost und West  mit sehr freundlichen aufgeschlossenen Bewohnern. Wir fühlen uns hier gleich wohl …

In dieser Gegend gibt es jede Menge ganz toller Wasserfälle! Viele werden auch als Freizeitpark genützt.

Einer der Höhepunkte unserer Sikkimreise war der Besuch des Klosters Rumtek. Rumtek ist das Hauptkloster der Kagü-Sekte, einem Zweig des tibetischen Buddhismus. Es wurde zwischen 1961 bis 1966 gebaut und dient als „Ersatz“ für das Tsurphu-Kloster in Tibet, welches von der chinesischen Besatzungsmacht zerstört wurde. Der Karmapa ist das Oberhaupt der Kagü-Linie, lebt aber zur Zeit in einem Kloster in Dharamsala.

Rumtek ist zwar nur 24 km von Gangtok entfernt, doch in dieser Gegend wird dies zu einem Tagesausflug.

Ausgerüstet mit Wasser und etwas Obst kann die Fahrt beginnen. Bei dem großen Federnglücksbringer im Auto und dem Austausch des Reserverreifens vor Beginn der Fahrt stieg die Spannung bei uns dann doch ein bisschen. WO liegt Rumtek?

Als wir die Straße gesehen haben, war uns klar, dass man dort besser nicht ohne Reservereifen hinfahren soll … 24 km Schotterpiste und Schlagloch an Schlagloch, zur „Abwechslung“ noch einige Steinmuren, die die Straße noch teilweise verschütten … und trotzdem: wir genießen und fühlen uns total wohl!

Bevor man das Kloster Rumtek betreten darf werden auch hier wieder die Pässe, das Einreisevisum etc. ganz genau kontrolliert.

Die Klosteranlage ist gleichzeitig fast die gesamte Ortschaft Rumtek. Deshalb gibt es innerhalb des Klosterns auch alles, was man zum Leben braucht – kleine Geschäfte, Schulen, Lodges,….

Fasziniert sind wir wieder einmal von der Farbenpracht der Bemalungen, den vielen Kindermönchen und der ganz besonderen Atmosphäre und Ruhe, die trotz der Touristen spürbar ist.

Auf der Heimfahrt sind wir noch an einem weiteren großen Wasserfall vorbei gekommen.

Besuch des Tibet-Instituts von Gangtok

Mit der Seilbahn über den Dächern von Gangtok

Unser nächstes Highlight … der Tsomgo Lake. Der Tsomgo-Lake ist ein glazialer See im Himalaya in Ost-Sikkim. Dieser Gebirgssee befindet sich ca. 15 km östlich der Hauptstadt Gangtok auf einer Höhe von 3780 m.

Um diesen See zu besichtigen benötigt man wieder ein eigenes Permit. Man merkt auch die Grenze zu Tibet / China. Viele Militäranlagen säumen den Weg zu diesem See, fotografieren ist nicht immer erlaubt und man benötigt einen eigenen Guide „zur Sicherheit“…

Beim Besorgen der Permits war unsere Gastfamilie behilftlich, ebenso beim Organisieren eines Jeeps.

Zu den Klägen von AC/DC ging es in flottem Tempo rauf auf den Berg … ein Erlebnis!

Leider war der Himmel bedeckt – untypisch für diese Jahreszeit.

Zurück vom Berg haben wir uns noch durch das Stadtleben und die Markthalle von Gangtok treiben lassen. Der Geburtstag von Mahatma Gandi am 2. Oktober wird immer ganz gr0ß gefeiert.

Unsere nächsten Ziele waren die Klosteranlagen von Phadong und Labrang in Nord-Sikkim.

Wieder ging es über abenteuerliche Straßen durch sattes Grün. Wasserfälle durften auch auf dieser Strecke nicht fehlen.

Das Kloster Phodong liegt ca. 35 km nördlich von Gangtok und zählt zu den sechs wichtigsten Klöstern in Sikkim. es wurde im Jahr 1740 erbaut und wird von Mönchen der Gelbmützensekte bewohnt.

Hierher „verirren“ sich kaum Touristen, umso schöner und ruhiger ist die Stimmung dort.

Zu Fuß ging es weiter zum ca. 3 km höher gelegenen Labrang-Kloster. Auch diesmal hatten wir großes Glück mit unserem Chauffeur. Sein Wissen über Land, Leute, Buddhismus etc. scheint auch grenzenlos zu sein und gern hat er unsere vielen Fragen beantwortet.

Dieses kleine Kloster ist Teil des Labrang-Klosters. Hier darf auch im Tempel fotografiert werden. Besucher sind willkommen – stolz hat uns dieser Mönch „sein Kloster“ gezeigt.

 

Auf der Heimfahrt machten wir noch beim Ganeshtok, einem beliebten Aussichtspunkt, halt.

Den restlichen Tag nutzten wir zum Bummeln, Flanieren, Einkaufen, Seilbahn fahren …

Unseren letzten Tag in Sikkim nutzen wir noch einmal zu einem gemütlichen Stadtbummel. Diesmal haben wir uns auch die anderen Stockwerke der Markthalle mit Teppichen, Gewand, Möbeln etc. angeschaut. Ein Erlebnis!!

 

Am Nachmittag sind wir dann nach Siliguri in Westbengalen gefahren. Die Straßen waren zum Teil wieder abenteuerlich, unser Fahrer diesmal ziemlich verhalten, daher kamen wir erst spät am Abend in unserem Hotel an.

Bevor es am Donnerstag, 5. Oktober, zum Flughafen nach Badogra und weiter über Delhi nach München ging, haben wir uns von einem TukTuk aus noch ein bisschen Siliguri mit seinem indischen Flair angeschaut.

 

Vormittagsjause auf Bayrisch … gegen 15.00 Uhr sind wir am Freitag dem 6. Oktober, müde aber voll wunderschöner Erinnerungen, Erlebnisse, Begegnungen wieder gesund in Villach angekommen!

 

 

 

 

GROSSZÜGIGE SPENDE DES LIONSCLUBS HERMAGOR

Im Rahmen einer Sitzung des Lionsclubs Hermagor stellte Barbara Beyweiß am 9. Mai 2017 im Hotel Alpe Adria in Presseggen das TCV Kinderdorf Chauntra in Nordindien und das laufende Projekt der Tibethilfe Gailtal – Ankauf neuer Matratzen – vor.

Der Lionsclub Hermagor unter dem engagierten Präsidenten Erhard EDER beteiligt sich mit € 720.-, dem Gegenwert von 20 Matratzen, an diesem für die Kinder und Jugendlichen so wichtigem Projekt.

Im Namen der Tibethilfe Gailtal, vorallem aber im Namen der Kinder, Jugendlichen und Betreuer aus Chauntra ein herzliches Vergelts Gott und Tashi Delek!

 

 

Mag. Christian Warmuth, Dr. Gerhard Pongratz, Barbara Beyweiß, Alfred Egger, Lions-Präsident Erhard Eder

 

 

Bericht in der Rosegger Zeitung – Ausgabe April 2017

Ein herzliches Dankeschön den beiden Pilgerfreunden Michael Graschitz und Hannes Zausnig für die jährliche Unterstützung unserer Projekte zugunsten des TCV Kinderheims in Chauntra.

Der heurige Beitrag wurde zum Ankauf von neuen Matratzen verwendet. (siehe auch aktuelle Projekte)

 

 

 

FLAGGENAKTION aus SOLIDARITÄT mit TIBET

Am 10. März findet weltweit ein Solidaritätstag für Tibet statt.

„Flagge zeigen für Tibet“ ist auch heuer wieder das Motto vieler österreichischer Städte und Gemeinden, so z.B. der Stadtgemeinde Hermagor – Presseggersee, St. Stefan /Gail oder auch Rosegg.

In den Jahren 1949-50 begann die gewaltsame Besetzung Tibets durch die chinesische Volksrepublik. Die Lage der verbliebenen Tibeter hat sich seither leider kaum verbessert. Großem Druck sind Menschen, die sich der Besatzungsmacht nicht anpassen, ausgesetzt.

Besonders schwer haben es zur Zeit Mönche und Nonnen im tibetischen Kloster La Garung, eine der größten noch verbliebenen tibetischen Klosteranlagen in Tibet. Mönche und Nonnen werden vertrieben, gefoltert und ihre Unterkünfte werden gewaltsam zerstört, weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit und der internationalen Berichterstattung, zu groß sind die Angst und der Druck von China.

 

Setzen auch SIE ein Zeichen! Hissen Sie tibetische Flaggen in Ihren Städten und Gemeinden und auf Privathäusern! Zeigen Sie sich solidarisch mit der tibetischen Bevölkerung! DANKE!!

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 LOSARFEST – tibetisches Neujahr

Das Losarfest, d. h. das tibetische Neujahr, beginnt am 27. Feber 2017.

In Tibet ist es üblich dieses Fest über mehrere Tage zu feiern.

Das neue Jahr wird in Tempeln, Klöstern aber auch in den Familien begrüßt und gefeiert. Laut tibetischer Zeitrechung beginnt an diesem Tag das Feuer-Hahn-Jahr 2144.

 

Anfang März kommen dann unsere Patenkinder, gemeinsam mit vielen kleinen Kindern, die neu in der Schule aufgenommen werden, zurück nach Chauntra.

 

 

Im Namen der Tibethilfe Gailtal wünsche ich allen Patinnen und Paten sowie allen, die unsere Projekte immer wieder so großzügig unterstützen, ein gesegnetes harmonisches Weihnachtsfest und ein glückliches und friedvolles neues Jahr!

 Barbara Beyweiß

 

WEIHNACHTSAKTION

Seit einigen Jahren wird in Rosegg auch in der Adventzeit an die Kinder in der TCV Schule in Chauntra gedacht.

Enzo Cipolletta betreibt seit 2010 einen italienischen Feinkostladen im Ort  und gibt mir in der Vorweihnachtszeit die Möglichkeit, in seinem Geschäft eine „Spendenbox“ aufzustellen.

Vom ersten Adventsonntag bis Silvester wird so auf ein aktuelles Projekt der Tibethilfe Gailtal aufmerksam gemacht. In diesem Jahr wird für das Matratzenprojekt für das Boys Hostel gesammelt.

Auch das gesamte Trinkgeld von Enzo wandert in diese Spendenbox.

Ein großes Dankeschön an Enzo für seine Breitschaft uns von der Tibethilfe Gailtal so tatkräftig zu unterstützen.

Text: Michael Graschitz

 

 

 

 

 

Vortrag in Rosegg am 12.11.2016

Auf einer weiteren Etappe dem Ziel nähergekommen!

 

„Durch Katalonien zu den Heiligen Bergen von Montserrat nach Saragossa“ lautete der Titel des heurigen Bildervortrages der Pilgerfreunde Hannes Zausnig und Michael Graschitz welcher in der VS Rosegg die zahlreich erschienen Besucher  in den Bann zog.

„Wir starteten 2011 in Rosegg mit dem Ziel in Jahresetappen Santiago de Compostella zu erreichen. Die heurige Etappe führte uns von Barcelona nach Saragossa.

Wie schon in den  Jahren davor gaben wir Freunden und Interessierten in einem Bildervortrag einen Einblick  in unseren persönlichen Jakobsweg.

Auch heuer  stellten wir wieder ein Projekt für die TCV Schule in Chauntra vor und berichteten vom letztjährig, erfolgreich abgeschlossenen, Projekt (Sanierung der Sanitäranlagen der Krankenstation).

Die Einnahmen des heurigen Abends werden wir für den Matratzenankauf für das „Boy`s Hostel“ verwenden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die großartige Unterstützung und das Vertrauen der Besucher in die Projekte der Tibethilfe Gailtal!“

 

 Text und Fotos: Michael Graschitz

 

 

 

 PATINNEN UND PATEN GESUCHT

Wieder einmal wurde die große Bitte der Patenverwaltung des Kinderdorfs Chautra an uns herangetragen, neue Patinnen und Paten zu werben.

In den letzten Monaten wurde es weltweit zunehmend schwieriger,  Menschen zu finden, die trotz politischer und wirtschaftlicher Unruhen und Probleme bereit sind, eines dieser tollen Kinder für eine Zeit zu unterstützen und ein Stück seines Lebensweges zu begleiten.

Wer bereits eines dieser Kinder als Pate betreut, wir sicher aus ganzem Herzen zustimmen können, dass der „tägliche Euro“ den eine Patenschaft „kostet“, wirklich gut und sinnvoll investiert ist! Man bekommt sooo viel an Herzlichkeit und Dankbarkeit zurück.

Vielleicht sind auch SIE bereit, eine Patenschaft zu übernehmen bzw. Sie kennen wen, der ein tibetisches Flüchtlingskind unterstützen möchte??

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an:

barbara.beyweiss@gmx.at

Es wäre schön, auch SIE in unserer Patenfamilie begrüßen zu dürfen!

 

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PILGERN FÜR DEN GUTEN ZWECK

 

Wie vielen Patinnen und Paten schon bekannt, haben die beiden Freunde Hannes Zausnig und Michael Graschitz sich vor einigen Jahren viel vorgenommen – nämlich am Jakobsweg von ihrer Heimatgemeinde Rosegg im Rosental aus in Etappen bis Santiago de Compostela zu pilgern.

Jährlich berichten sie, in schon gewohnt unterhaltsamer Weise, mit vielen schönen Fotos untermalt, von ihren Erlebnissen auf diesem Weg … nach Spanien, zu sich selbst, zu neuen Eindrücken und neuen Freundschaften, bereichernden Erlebnissen, Herausforderungen …

Hannes Zausnig, seit 2007 als Asfinag-Regionalleiter der Region West der Betrieblichen Erhaltung, ist der Chef über acht Autobahnmeistereien.

Verheiratet mit Michaela, Vater von Lisa und Benjamin, bewirtschaftet er „so nebenbei“ noch den gemeinsamen Hof, auf dem sich heute Pferde, Hunde und Katzen tummeln und engagiert sich, gemeinsam mit seiner Frau, seit Jahren für die Tibethilfe Gailtal, als aktive begeisterte Paten aber auch als verlässliche Unterstützer unserer Projekte.

Die Asfinag – Mitarbeiterzeitung hat in der Maiausgabe 2016 darüber berichtet.

 

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„Die ASFINAG Mitarbeiterzeitung wird in einer Auflage von 3500 Stück erstellt und ergeht an jeden Mitarbeiter und an alle Standorte. Dort ist die letzte Seite für Geschichten aus dem Privatleben von Mitarbeitern reserviert – und nachdem mittlerweile doch einige Personen im Unternehmen von meiner Leidenschaft wissen, wurde eben dieser Beitrag mit der Presseabteilung erstellt und somit vielen Menschen zusätzlich zu der Jakobsweggeschichte auch das Projekt Chauntra und die damit verbundenen Patenschaften in Kurzform präsentiert. Und vielleicht gibt es bei einem der unzähligen Termine den einen oder die andere, welcher oder welche von dieser Idee überzeugt werden kann. Meinen Beitrag dazu kann ich versprechen!“

Hannes Zausnig

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NEUER PRÄSIDENT FÜR TCV

Am 13. April 2016 fand die Wahl des neuen Präsidenten von TCV statt.

Herr Thupten Dorjee wurde zum neuen Präsidenten gewählt.

 

Letter from new TCV PresidentÜbersetzung des Briefes von Herrn Thupten Dorjee, neuer Präsident von TCV.

„Liebe Freunde,

Ich fühle mich zutiefst geehrt, zum neuen Präsidenten des Tibetan Children’s Village (TCV) gewählt worden zu sein und ergreife diese Gelegenheit, den Mitgliedern des TCV Vorstandes und Entwicklungsrates für ihr Vertrauen in mich und deren Zuversicht zu danken, dass ich die Arbeit des TCV weiterführen kann. Ich danke auch Herrn Tsewang Yeshi, meinem Vorgänger, für die wundervollen Worte, die er in seinem Brief vom 18. April 2016 an all unsere Freunde über mich geschrieben hat. Seine Einfachheit, seine Führungsqualitäten und vor allem seine Hingabe so viele Jahre hindurch werden uns mit großer Dankbarkeit in Erinnerung bleiben.

Seit ich vor ein paar Wochen mein Amt übernommen habe, habe ich zahlreiche Gratulationswünsche von unseren Freunden aus aller Welt erhalten. Nun möchte ich ihnen allen dafür danken. Ich musste mich einige Zeit einarbeiten, daher erst jetzt dieser Brief, dafür entschuldige ich mich. Ich möchte mit aller Ernsthaftigkeit mein Bestes für die Erziehung und Betreuung unserer Kinder geben und unsere Mission fortführen, die Ziele zu erreichen und das Leben der Kinder zu verändern. Ich bin glücklich, hierbei die Unterstützung und den Segen Seiner Heiligkeit des Dalai Lama sowie Madam Jetsun Pema zu erhalten, der Mutterfigur der Organisation, die seit jeher die treibende Kraft hinter unserer Arbeit war und es auch in Zukunft sein wird.

Trotz der derzeitigen weltweiten Wirtschaftskrise und der vielen Probleme, die es überall gibt, unterstützen uns unsere Sponsoren und Freunde, einschließlich unserer Absolventen, auf großzügige Weise. Dies bildet die Stütze unserer finanziellen ‚Lebensader’. Dafür bin ich unglaublich dankbar und freue mich, dass die Unterstützung und die Arbeit mit größtem Verständnis sowie die Kooperation dahingehend, dass alle Herausforderungen der heutigen Zeit gemeistert werden können, fortgesetzt wird. Eine der größten Herausforderungen ist die wachsende Anzahl von Studenten, die mittels unseres ‚Higher Studies/Training Scholarship Program’, ein Programm für Fach – Stipendien für Studierende, unterstützt werden müssen. Viele von ihnen machen eine Fachausbildung und möchten sich spezialisieren. Eine weitere Herausforderung ist die Umgestaltung der bestehenden Infrastruktur, in dem die personellen Ressourcen gestärkt und die qualitativ hochwertige Bildung unserer Kinder weiter verbessert werden sollen.

Schließlich ist TCV heute das größte Wohlfahrts- und Bildungszentrum der Tibetischen Gemeinschaft im Exil mit derzeit knapp über 12000 Kindern in unserer Einrichtung und über 1400 Mitarbeitern. Mit diesem Hintergedanken habe ich eine kleine Veränderung in unserer organisatorischen Struktur durchgeführt, um die Stabilität, sowohl administrativ, als auch finanziell, auf lange Sicht gesehen zu verbessern. Wir haben einen Generalsekretär, der sich um die innere Administration kümmert und einen Generalsekretär, der die Auslandsbeziehungen zu unseren Freunden und Unterstützern pflegt. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Frau Lobsang Tsomo, unsere Projektkoordinatorin, die bereits viele unserer Freunde sehr gut kennen, nun die Aufgabe der Generalsekretärin für Auslandsbeziehungen übernommen hat. Ich trete nun mit der Bitte an Sie heran, sie in ihrer Aufgabe weiterhin zu unterstützen.

Mit den besten Wünschen,

Hochachtungsvoll,

Thupten Dorjee

(Präsident)“

 

 

Herr Yeshi Tsewang, bisheriger Präsident von TCV und Nachfolger von Jetsun Pema, der Schwester des Dalai Lama, sendet folgende Grußworte an alle Patinnen und Paten und Unterstützerinnen und Unterstützer von TCV.

Brief YeshiTsewang

Übersetzung des Briefen von Herrn Yeshi Tsewang, Ex-Präsidenten von TCV.

 

„Liebe Freunde,

 

Ich schreibe diesen Brief, um all unsere Freunde, Sponsoren und Spendenorganisationen über  den Präsidentenwechsel  im Tibetan Children’s Village (TCV) zu informieren. Da ich nun 10 Jahre meiner Amtszeit in zwei aufeinanderfolgenden Amtsperioden von jeweils 5 Jahren vollendet habe, in denen ich die Organisation leitete, habe ich das Amt des Präsidenten an Herrn Thupten DORJEE, unseren Generalsekretär, abgegeben.

23 von 26 Mitgliedern des Vorstandes und Entwicklungsrates stimmten für die Ernennung und so hatte der TCR Verwaltungsrat in der Sitzung vom 13. April 2016 die klare und einfache Aufgabe, ihn als den neuen Präsidenten des TCV zu ernennen.

Es bedarf nun freilich keiner Vorstellung von Herrn Thupten Dorjee mehr, der nach langjährigem Dienst hohes Ansehen genießt.  Seit über 43 Jahren ist er mit vollem Einsatz,  Loyalität und Engagement in verschiedenen Führungspositionen in der Organisation tätig. 20 Jahre davon als Generalsekretär der Direktion. So sprechen die Berichte über seinen Dienst für sich. Vor allem ist er ein Mann von hoher Integrität, der gleichermaßen die außerordentliche Unterstützung seiner Mitarbeiter wie seiner Vorstandskollegen erhält. Daher erfüllt es mich mit großem Stolz und großer Freude, die Amtsführung in die sicheren Hände von Herrn Thupten Dorjee zu legen. Glücklicherweise hatte ich die beste Beratung und Unterstützung aller Abteilungen, wofür ich sehr dankbar bin! Mit festem Glauben appelliere ich an Sie alle, ihm ebensolche Unterstützung und Kooperation zu teil werden zu lassen, wie ich sie von Ihnen allen dankenswerterweise erfahren durfte.

Angeregt und gesegnet durch Seine Heiligkeit den Dalai Lama, gefördert von Frau T.D. Taklha, sah TCV das enorme Wachstum sowie die Expansion unter der dynamischen Leitung von Frau Jetsun Pema um das zu erschaffen, was heute die größte Bildungsorganisation im Exil ist. Darum fühle ich mich persönlich privilegiert und geehrt, mit TCV verbunden zu sein und halte viele wunderschöne, glückliche Erinnerungen in Ehren. Gleichzeitig möchte ich meine tiefste Dankbarkeit gegenüber all unseren Freunden und Spendern auf der ganzen Welt zum Ausdruck bringen. Genauso dankbar bin ich über die Hingabe und all die intensive Arbeit all unserer ehemaligen und derzeitigen Lehrer und Mitarbeiter, die es  TCV ermöglicht haben, tausende von bedürftigen Kindern in unserer Gemeinschaft auszubilden und zu erziehen. Ohne dieses Verständnis, die Unterstützung von ganzem Herzen, innerhalb der Organisation, wie auch von außen, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Lassen Sie mich den Appell von Neuem an Sie alle richten, die Großzügigkeit sowie die Unterstützung für TCV weiter zu führen, so dass die bedürftigen Kinder auch weiterhin zuversichtlich in eine bedeutungsvolle Zukunft blicken können.

 VIELEN DANK UND TASHI DELEK!

 In tiefster Dankbarkeit und mit demütigen Gebeten für Ihr Wohlergehen!

Hochachtungsvoll,

Tsewang Yeshi“

 

 

 

FLAGGENAKTION AUS SOLIDARITÄT MIT TIBET

In der Woche vom 7. – 13. März 2016 wehen wieder vor vielen Gemeideämtern, Rathäusern aber auch von Privathäusern aus Solidarität mit Tibet und dem tibetischen Volk deren Flagge. Auch in diesem Jahr nehmen in unserer Region wieder Gemeinden daran teil, u.a. die Stadtgemeinde Hermagor, die Gemeinde Rosegg,…

Am 10. März jährt sich zum 57. Mal der Jahrestag der Flucht des XIV. Dalai Lama und vieler seiner Landsleute aus dem von der chinesischen Volksrepublik China gewaltsam besetzten Tibet in das Exil nach Indien.

Von der Weltgemeinschaft, wohl hauptsächlich aus wirtschaftlichen Beweggründen toleriert, wird das ehemals freie Tibet von seinen Besetzern ausgebeutet, Han-Chinesen werden zwangsangesiedelt, die tibetische Identität möglichst ausgerotten. Das Besitzen einen Fotos des Dalai Lama reicht oft schon aus, um im Gefängnis zu landen.

Wie sehr das tibetische Volk unter dieser gewaltsamen Unterdrückung leidet, zeigen einmal mehr die vielen Selbstverbrennungen von Tibetern, um auf das Leid in Tibet aufmerksam zu machen. Bisher fanden diese Selbstverbrennungen meist in Tibet statt.

Am 29. Feber 2016 hat sich allerdings in Dehradun, Bundesstaat Uttarakhand in Indien ein erst 16-jähriger Schüler selbst in Brand gesetzt und dabei „Free Tibet“ („Freiheit für Tibet“) gerufen. Der junge Dorjee Tsering ist drei Tage nach seiner erschütternden Tat im Krankenhaus in Delhi seinen schweren Verbrennungen erlegen. Seit Feber 2009 haben sich schon mehr als 140 Tibeterinnen und Tibeter aus Protest gegen die chinesische Unterdrückungspolitik und als Hilfeschrei selbst verbrannt.

Leider ist auch zum Jahrestag der Flucht des Dalai Lama ins Exil wieder mit Ausschreitungen gegen Tibeter durch die chinesischen Besetzer zu rechnen.

 

 

 

 BEGINN DES NEUEN SCHULJAHRES

In der ersten Märzwoche kehren alle Kinder und Jugendliche wieder zurück in die Schule. Der Abschied von zu Hause fällt ganz sicher schwer und wird nur durch das Wissen, gute Freunde zu treffen, etwas gemildert.

Es werden auch wieder viele neue kleine Kinder in der Schule in Chauntra aufgenommen. Für viele von ihnen werden wieder engagierte Patinnen und Paten gesucht!

Vielleich wollen auch SIE eines dieser Kinder einen Teil seines Lebensweges als Patin oder Pate begleiten?? Informationen zum Ablauf einer Patenschaft finden Sie unter: „Patenschaften“.

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne als Ansprechpartner zur Verfügung:

barbara.beyweiss@gmx.at

 

 

 

LOSARFEST  – das tibetische Neujahr

Das Losarfest beginnt in diesem Jahr am 8. Feber.  Begrüßt wird heuer das Jahr des Affen und des Feuers.

Das Losar-Fest wird immer im Feber oder März gefeiert und richtet sich nach dem Mondkalender.

Traditionell wird das tibetische Neujahrsfest drei Tage lang gefeiert.

Den ERSTEN TAG feiern die Tibeter mit ihren Familien; in den Klöstern werden viele religiöse Zeremonien begangen und wunderschöne Statuen aus Butter hergestellt.

Am ZWEITEN TAG sind die Tempel wieder für die Allgemeinheit geöffnet; Gebetsfahnen werden erneuert. Als der Dalai Lama noch in Tibet lebte, war dies auch der Tag, an dem er Repräsentaten aus den Nachbarstaaten zu einem Neujahrsempfang willkommen hies.

Am DRITTEN TAG werden Freunde und Verwandte besucht, auch die Mönche und Nonnen feiern mit. Es wird gemeinsam gekocht, gesungen, gespielt.

 

 

 

 

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Ende Feber kehren dann alle Patenkinder wieder zurück in die TCV Schule Chauntra. Anfang März beginnt das neue Schuljahr.

Auch heuer werden wieder viele neue kleine Kinder aufgenommen … für die meisten von Ihnen wird wieder eine Patin / ein Pate gesucht. Wenn Sie sich angesprochen fühlen und selbst ein Kind einen Stück seines Lebensweges begleiten wollen nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Genaueres zum Ablauf einer Patenschaft und die Kontaktadresse finden Sie unter „Patenschaft“ und im Impressum dieser Seite.

 

 

 

PORTOGELDSPENDE des KIWANIS CLUB GAILTAL

Ein herzliches Dankeschön dem KIWANIS CLUB GAILTAL unter dem derzeitigen Präsidenten Luigi Plozner.

Wie schon in den Vorjahren wurde der Tibethilfe Gailtal wieder eine großzügige Portogeldspende gewährt. Dank dieses Portogeldes ist es uns möglich, auch im heurigen Jahr wieder gut erhaltene Kinderkleidung für patenlose Kinder nach Chauntra zu schicken.

 

 

NEUJAHRSWÜNSCHE

Liebe Patinnen und Paten, liebe Freundinnen und Freunde der Tibethilfe Gailtal!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, glückliches und erfüllendes Jahr 2016!

Nur durch Ihre Unterstützung können wir unsere Projekte und Ideen im Kinderdorf in Chauntra umsetzen und den Kindern, aber auch den Betreuern, das Leben erleichtern. Da TCV sich nur durch Spenden finanziert, wäre die Verwirklichung dieser Vorhaben ohne unsere Unterstützung oft nicht umsetzbar!

Von Herzen ein großes Dankeschön!!

 

 

 

WINTERFERIEN

Die Winterferien in den TCV-Schulen beginnen heuer am 19.12.2015 und dauern bis Ende Jänner 2016.

Alle Kinder, die von Eltern oder Verwandten abgeholt werden, dürfen diese Zeit bei ihren Familien in Indien oder Nepal verbringen.

Für die Kinder, die auch die Ferien in Chauntra verbringen, wird wie jedes Jahr versucht, diese Zeit von Lehrern und Betreuern so angenehm als möglich zu gestalten.

Für einige dieser Kinder, die die Ferienzeit noch nie außerhalb der Schule verbracht haben, sind einige Urlaubstage in Delhi und Umgebung geplant. Alles wird von den Betreuern und der Schulleitung organisiert und auch begleitet, die Kosten dafür müssen jedoch durch Spenden aufgebracht werden. Die Kosten für diese Reise belaufen sich auf ca. € 55.- bzw. € 75- Euro / Kind (je nachdem was neben Delhi noch besichtigt wird, zur Auswahl stehen u.a. Dehra Dun (hier gibt es auch eine große TCV-Einrichtung, wo die Kinder, wie auch in Delhi, wohnen können) und Agra. In Agra würden die Kinder u.a. das Taj Mahal und das rote Fort besichtigen können.

Es wäre ganz toll wenn auch SIE diese Aktion unterstützen würden und den Kindern ein wenig Abwechlsung im Schulalltag ermöglichen!

Spenden bitte unter dem Kennwort: „Winterferien 2015-2016“ einzahlen!

Herzlichen DANK!

Bankdaten:

Tibethilfe Gailtal

AT21 3948 3000 0011 1476
BIC RZKTAT2K483
Raiba St.Georgen/Gail

 

 

 

 

REISE IN DIE TCV SCHULE CHAUNTRA

Barbara Beyweiß, Eva Grollitsch und Renate Gsodam haben auch in diesem Jahr der Schule in Chauntra einen Besuch abgestattet.

Schon geübt im Sammeln und Packen von warmer und benötigter Kinder- und Jugendkleidung, Sportdressen etc. nahmen wir auch heuer wieder – ein großes DANKESCHÖN  den AUSTRIAN AIRLINES, die uns wieder 4 Taschen Übergepäck gewährt haben – viele Sachspenden mit auf unsere Reise.

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Ebenfalls im Gepäck wieder wertvolle Vitaminpräparate, Heilsalben, Regenpelarinen, liebevoll gestrickte Wolltiere, warme Socken, Mützen, …. !!

Am 7. September war es soweit – Abflug vom Flughafen Klagenfurt bis Wien Schwechat und vor dort weiter nach Neu Delhi. Am Flughafen wurden wir von unserem Chauffeur schon erwartet – wie immer stand er vor der großen Aufgabe, all unsere Gepäckstücke sicher im und vorallem am Dach des Autos zu verstauen, bevor wir uns gleich auf die Weiterfahrt ins ca. 650 km  – oder (heuer neuer „Streckenrekord“)  12 Autostunden! – entfernte Chauntra begaben. Die Autofahrt war erlebnisreich – trotz des vielen Verkehrs mit all seinen Herausforderungen kamen wir am 8. September gegen 13.30 Uhr aber wohlbehalten in der Schule an.

Wunderschön und berührend war das Wiedersehen mit unseren Patenkindern aber auch mit Fr. Tenzin Yankgyi, der Patenbetreuerin und vielen bekannten Kindern und Betreuern. Sehr herzlich fiel auch die Begrüßung des neuen Schulprinzipals, Herrn Passang Tsering aus.

Nachdem wir unsere Gästezimmer bezogen und mit einem leckeren Essen verwöhnt worden waren, fand als erster Höhepunkt gleich das Final-Fussballmatch der beiden besten Mädchenteams statt. Selbstverständlich ließen wir uns dieses Ereignis nicht entgehen und fieberten mit den Fans der beiden Mannschaften mit!

Am 9. September durften wir dabei sein, als die durch Spendengelder der Tibethilfe Gailtal angefertigten Tische für die Kindergartenkinder verteilt wurden.  Die Aufregung unter den Kleinen war groß als sie die schönen bunten Tische erhielten.

Im Anschluss daran wurden die neu angekauften Pyjamas für die Kinder der Krankenstation verteilt. Auch dort war die Überraschung groß, als unsere „Abordnung“ vollbepackt mit vielen neuen Pyjamas in den Krankenzimmern auftauchte. Gleichzeitig konnten wir uns von den gelungen Sanierungsarbeiten in den Kranken- und Behandlungszimmern überzeugen.

Ebenfalls große Freude hat der Ankauf der warmen Winterdecken im Vorjahr und die Aufbewahrungsboxen für diese Decken während der warmen Sommermonate bereitet. Stolz wurden uns diese vom Principal und den Hausmüttern gezeigt.

Seit dem Vorjahr wird auch vermehrt Wert auf den Anbau von frischem Gemüse gelegt und zwischen den Wohnhäusern konnten wir viele gepflegte Gemüsebeete bewundern. Diese werden von den Hausmüttern gemeinsam mit den Kindern betreut.

Gerne haben wir die Einladung des früheren Principals der TCV Schule Chauntra, Herrn Choeying Dhondup angenommen und ihn in der nahegelegenen TCV Schule Suja in Bir besucht. Herr Choeying Dhondup ist der Direktor dieser Schule. Stolz hat er uns seinen neuen Wirkungsbereich gezeigt und seine dortige Tätigkeit erklärt.

Am Nachmittag fand das Fussball-Finalmatch der Burschen statt. Auch hier wurden wieder fest die Daumen gedrückt und die beiden Mannschaften angefeuert.

Als Ehrengäste durften wir die Geschenke bei der Siegerehrung verteilen!

Da Herr Passang Tsering während der restlichen Tage unseres Besuches einen Workshop besuchen musste, fand das offizielle Abschiedsessen schon am Mittwoch statt. Nach dem Essen hat er sich bei allen Paten und Spendern für die großartige Unterstützung, sei es durch die Übernahme einer Patenschaft als auch durch die finanzielle Hilfe bedankt. Auch einige unserer Patenkinder haben sich spontan diesen Dankesworten angeschlossen und aus ihrer Sicht geschildert, wie wichtig und wertvoll es für sie ist, eine Patin oder einen Paten zu haben.

Am 10. September haben wir ca. 30 patenlose Kinder zum Einkaufen in das nahegelegene Bir eingeladen. Die Aufregung dieser, vorallem kleinen Kinder, war riesig und die Vorfreude und die strahlenden Augen haben auch unsere Herzen höher schlagen lassen. Viele dieser Kinder durften sich zum ersten Mal in ihrem Leben selbst etwas zum Anziehen aussuchen. Beim gemeinsamen Momo-Essen in einem tibetischen „Restaurant“ haben wir diesen Vormittag ausklingen lassen. Als Dankeschön haben uns viele Kinder wunderschöne Zeichungen gemalt.

 

Am 11. September wurden die von der Tibethilfe Gailtal angekauften 502 Pyjamas an die kleineren Kinder verteilt. Auch hier wieder strahlende dankbare Augen und lachende Gesichter. Die meisten Kinder hatten noch nie einen eigenen Pyjama!

Den restlichen Tag haben wir mit unseren Patenkindern und vielen ihrer Freunde im nahegelegenen „Schwimmbad“ bzw. beim Fluss verbracht und auch das gemeinsame Picknick genossen. Die Stimmung war lustig und ausgelassen – ein wirklich ganz besonderer Tag für uns alle!!

Am Samstag stand dann wieder „Großeinkauf“ am Programm, diesmal mit unseren Patenkindern und vielen Kindern von Paten der Tibethilfe. Auch dieser Tag war für uns alle ein großes Erlebnis. Nach dem Einkauf haben wir uns im Hotel Surja bei einem köstlichen indischen Buffet gestärkt.

Am Sonntag haben wir  mit unseren Patenkindern das nahegelegene Altenheim besucht. Es ist immer wieder schön zu sehen, mit welcher Herzlichkeit wir auch dort begrüßt werden und wie positiv die Stimmung dort, trotz großer Einfachheit und Armut ist.

Der gemeinsame Besuch des Tempels war für uns alle ein sehr berührender Moment.

Den Nachmittag haben wir noch einmal für einen gemeinsamen Badeausflug im Fluss genützt und die ausgelassene Stimmung so richtig genossen.

Als letzter Höhepunkt fand am Abend für uns eine Darbietung tibetischer Tänze und Gesänge statt! Wir sind immer wieder von der Vielfalt der Trachten und dem großen Können der Schüler begeistert. Ein gemeinsames Abendessen ließ diesen unvergesslichen Tag ausklingen.

Am Montag Vormittag hieß es leider wieder einmal Abschied nehmen. Mit Tränen und Wehmut, aber auch voll Zuversicht uns bald wieder zu sehen, haben wir uns in Richtung Dharamsala auf den Weg gemacht.

Nach dem Besuch des TCV Head Office haben wir diesen Tag bei gutem tibetischen Essen und unserem einzigen Regenschauer ausklingen lassen.

Den Dienstag haben wir zum Besuch des Tempels des Dalai Lama genützt. In den frühen Vormittagsstunden war es dort noch sehr ruhig, so hatten wir die Möglichkeit diese besondere Stimmung zu genießen.

Wer Dharamsala kennt, weiß auch, dass es dort gute Möglichkeiten gibt, das eine oder andere Geschenk für daheim zu besorgen.

Am 16. September sind wir am Vormittag von Dharamsala nach Delhi geflogen, wo wir uns mit unserem indischen Guide Sam getroffen haben. Gemeinsam ging es weiter nach Varanasi, ein der heiligesten Städte für Hindus, direkt am Ganges liegend.

Am Vormittag des nächsten Tages sind wir zuerst mit dem Taxi nach Sarnath gefahren, eine heilige Stadt für Buddhisten, aber auch für Hindus. In Sarnath soll Buddha seine erste Predigt gehalten haben. Viele Ausgrabungen, Buddhastatuen und ein sehr interessantes Museum zeugen davon.

Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war eine Bootsfahrt am Ganges. Wir konnten so das bunte Treiben aber auch sehr viele religiöse Handlungen und Zeremonien auf den Ghats, aber auch einige Verbrennungen von Leichen vom Fluß aus beobachten. Für Hindus ist es eine besondere Ehre in Varanasi zu sterben und hier verbrannt zu werden, bedeutet es für sie ja den direkten Eintritt ins Nirwana.

Der Freitag begann für uns schon sehr zeitig, da wir den Sonnenaufgang wieder auf einem Boot am Ganges erlebten und so noch einmal die Möglichkeit hatten, viele religiöse Einzelzeremonien und das Baden im heiligen Wasser des Ganges zu beobachten. Der anschließende Gang durch viele kleine Gässchen hat uns einen Eindruck vom „wirklichen“ Leben in Varanasi vermittelt.

Durch den Besuch des indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi an diesem Tag waren sehr viele Straßen aus Sicherheitsgründen gesperrt, sodass wir leider einen Teil unseres geplanten Besichtigungsprogrammes nicht mehr durchführen konnten. Am Nachmittag ging es dann wieder zurück zum Flughafen. In Delhi haben wir uns von Sam, unserem Guide verabschiedet und sind voll schöner Erinnerungen wieder nach Österreich geflogen.

 

 

 

WECHSEL IN DER SCHULLEITUNG IN TCV CHAUNTRA

Herr Choeying Dhondup, bisheriger Principal der TCV Schule in Chauntra wurde recht kurzfristig zum Direktor der größeren TCV Schule Suja, in der Nähe von Bir, ernannt.

Im Anschluss seine Abschieds- und Dankesworte an die Sponsoren und Unterstützer vieler unserer Projekte:

 

„Dear sponsors, dear friends of TCV Chauntra,

Warm Greetings.

It’s been three years back when I was first appointed as new Principal of TCV School, Chauntra. In the beginning of my career in this school there was little doubt in my mind regarding the new post but moving forward with the help of you all I feel I have done enough to be proud. This is mainly a result of your supports and suggestions that helped me to work every day in a better way. Thus, I am very grateful and thankful to all of you for your immense supports that I received during the last three years.

Now it’s time for me to say good bye to this school as I was appointed to the post of Director of TCV School, Suja, w.e.f. 1st May 2015. To take a new post in a bigger school I think I need more supports from you all thus I am requesting you all to continue your supports and this will help me to administrate the school in a better way.

 

Mr. Passang Tsering lak of TCV School Lower Dharamsala will succeed me as Principal of TCV School, Chauntra from 1st May 2015.

I wish him best of Luck.

 

Once again thank you to all.

 

With regards,

 

Choeying Dhondup (Mr.)

Principal

TCV School, Chauntra“

 

Sinngemäße Übersetzung:

„Liebe Patinnen und Paten, liebe Freunde der TCV Schule Chauntra,

Herzliche Grüße!

Vor drei Jahren wurde ich zum neuen Principal der TCV Schule Chauntra ernannt.

In der Anfangszeit in meiner Arbeit in Chauntra machte ich mir einige Sorgen wie ich die Aufgaben in dieser neuen Stelle lösen würde; doch Dank der Hilfe von Ihnen allen glaube ich, ist es mir gut gelungen und ich bin stolz darauf. Durch Ihre Unterstützung und Ihre Anregungen ist es mir gelungen, meine Arbeit jeden Tag ein bisschen besser auszuführen.

Deshalb bin ich Ihnen allen sehr dankbar und verbunden für die große Unterstützung, die ich in den letzten drei Jahren durch Sie erfahren habe.

Nun ist es Zeit für mich „Auf Wiedersehen“ zu dieser Schule zu sagen, denn mit  1. Mai 2015 wurde ich für die Stelle des Direktors der TCV Schule Suja ernannt. Um meine Aufgaben  in einer  größeren Schule noch erfolgreicher erledigen zu können, bin ich noch viel mehr auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Ab 1. Mai 2015 ist Herr Passang Tsering aus der TCV Schule Lower Dharamsala der neue Principal in der TCV Schule Chauntra.

Ich wünsche ihm alles Gute für diese Aufgabe!

Ihnen allen noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Mit den besten Wünschen

Choeying Dhondup (Mr.)

Principal

TCV School, Chauntra“

 

 

 

 

 

KIWANIS-CLUB GAILTAL HILFT

Dank einer neuerlichen großzügigen Portospende von Seiten des Kiwanis-Clubs Gailtal  ist es der Tibethilfe Gailtal auch in Zukunft möglich, Kleider- und Medikamentenspenden ins Kinderheim nach Chauntra zu senden. Diese Pakete bereiten immer große Freude …

VIELEN DANK!!